So wird es hergestellt

Produkte aus Mikrofaser sind heute überaus beliebt. Und das hat seinen guten Grund. Denn vom Mikrofaser Handtuch bis zur Bekleidung bietet dieses moderne Gewebe unübersehbare Vorteile: Mikrofaser ist sehr leicht, hat einen geringen Platzanspruch, ist leicht zu pflegen und trocknet sehr schnell. Insbesondere für Bettwäsche und Handtücher sind dies unschlagbare Argumente für die Mikrofaser. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Lüften wir den virtuellen Vorhang doch ein wenig und schauen hinter die Kulisse.

Mikrofaser StrandtuchDie Mikrofaser im direkten Vergleich

Die Mikrofaser ist eine extrem dünne, aber dennoch sehr beständige Faser. Unter dem Mikroskop betrachtet, ist sie 100mal dünner als ein menschliches Haar. Und selbst die Seidenfaser, die bisher als die feinste unter den Garnen galt, wirkt im direkten Vergleich beinahe robust. In Zahlen ausgedrückt beträgt ihr Feinheitsbereich zwischen 0,1 und 1,0 dtex, während die zarte Seidenfaser noch immer im Bereich zwischen 1,2 und 1,4 dtex liegt. Interessant ist sicher auch, dass es 10.000 einzelne Mikrofasern benötigt, um ein Gramm bereitzustellen. Anhand dieser Zahl zeigt sich bereits einer ihrer großen Vorteile: Sie ist extrem leicht. Grundsätzlich werden alle Fasern als Mikrofaser bezeichnet, sofern deren Feinheit kleiner als 1 dtex ist. Die mit 3 bis 6 dtex benannte Schurwolle wirkt dagegen schon beinahe wuchtig.

Das Herstellungsverfahren von Mikrofaser

Hierbei werden meist Polymere verwendet. Bei einem Polymer handelt es sich um einen vorerst chemischen Stoff. Übersetzt bedeutet der Begriff “aus zahlreichen Teilen aufgebaut”. Es gibt sowohl synthetische als auch halbsynthetische Polymere, die zur Herstellung von Handtüchern, Saunatüchern oder Bekleidung verwendet werden. Im Gegensatz zum traditionellen Spinnverfahren muss auch diese Technologie in anderer Weise erfolgen. Ansonsten wäre es nicht möglich, diese hauchdünne und feine Faser herzustellen. Dabei wird die Spinngeschwindigkeit auf ein Maximum erhöht. Dies hat zur Folge, dass eine perfekte Parallelität der Kettenmoleküle entsteht, die für die kristalline Ordnung des Fadens verantwortlich ist. Ein weiteres positives Resultat dieser Herstellungsweise dieser speziellen Polyesterfäden ist die Tatsache, dass sie viel weicher sind. Dies wirkt sich natürlich auf die Qualität eines Handtuchs aus. Ebenfalls unterschiedlich zu herkömmlichen Fasern ist die Nutzung zweiter Prozesse. Ersterer stellt eine sogenannte Bikomponentenfaser her, im zweiten Arbeitsschritt werden diese Elemente herausgelöst.

Die Gewichtsangabe beim Mikrofaser-Handtuch

In dieser Herstellungsweise einer modernen Faser entstehen dann auch die unterschiedlichen Qualitätsmerkmale des zukünftigen Handtuchs. Die Angabe des Gewichts ist beim Mikrofaserhandtuch ähnlich wie die eines Frotteehandtuches. Hier sollten Sie auf Qualität achten. Je höher das angegebene Gewicht ist, umso mehr Feuchtigkeit kann das Handtuch aufnehmen. Mikrofaserhandtücher, die beispielsweise 320 g/m2 als Wert ausgeben, sind extrem saugstark. Sie eignen sich für den Aufenthalt im Schwimmbad oder für eine sehr häufige Benutzung in kurzem Zeitraum. Ganz anders als das Frotteehandtuch benötigen sie keine lange Trocknungszeit, sondern sind in kürzester Zeit trotz hoher Nässe wieder trocken. Auch beim Sport werden solche extrem saugfähigen und schnell trocknenden Handtücher gebraucht. Hier findet sich häufig auch die Gewichtsangabe von 400 g/m2. Als Verbraucher können Sie ganz individuell entscheiden, welche Gewichtsangabe für Sie entscheidend ist. Kleine Gästetücher, die nur ein- bis zweimal bis zur nächsten Wäsche genutzt werden, können sicherlich geringer im Gewicht ausfallen als ein stark beanspruchtes Saunatuch.

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